| Von Cusco nach Abancay |
|
|
|
| Geschrieben von Administrator | |
| Freitag, 1. August 2008 | |
Von Cusco nach Abancay In Peru ist es schwierig zu sagen, welche Route denn nun die "Schönste" gewesen sei. Die Fahrstrecke von Cusco nach Abancay und danach nach Nasca bezeichne ich aber gerne als die Königsstrecke. Die Abwechslung und die Durchfahrt der gegensätzlichsten Klimazonen ein absolutes Highlight. Abseits der Touristenströme, fahren wir an unserem 14. Tag von unserem Reiseprogramm auf den Spuren der Inkas durch eine so faszinierende Gegend, dass es manchem Gringo schlichtweg die Sprache verschlägt.
195 km beträgt die Fahrt nach Abancay die Hauptstadt des Departement Apurimac, gleichnamig wie der Fluss der uns auf dieser Strecke begleitet. Tiefe Schluchten und hohe Berge prägen das Landschaftsbild, die Strecke ist in einem guten Zustand, alles asphaltiert. Die Bauern bauen Kartoffeln, Weizen, Mais und in den tiefer gelegenen Täler Zuckerrohr oder auch Bananen an. Zwei Kilometer vor der Einfahrt in die Ortschaft Limatambo, beim Km 77 befindet sich die archäologische Zone von Tarawasi. Von der Strasse aus sichtbar ist eine lange und hohe Terrassenmauer. Eine monumentale Treppe für zur Terrasse hoch. Einige Kilometer nach Limatambo zweigt rechts ein Feldweg zu den inkaischen Ruinen von Mollepata ab. Ausgangspunkt für eine mehrtägige Wanderung zu Machu Picchu. Auf der Passhöhe 3950 m, ein paar Km nach Saiwite können wir von weitem Abancay erkennen. Die Strecke ist sehr kurvenreich für Motorradfahrer das Paradies aber Vorsicht hier ist der Belag etwas rutschig. Nur noch etwas über 30 km nach Abancay, die Strecke ist aber derart Kurvenreich das wir schon noch 40 Minuten benötigen bis wir die Departementshauptstadt erreichen. In Abancay machen wir einen kurzen halt und essen was Leckeres beim Chinesen. In ganz Peru finden wir immer Restaurants mit dem Namen Chifa, dies sind die chineschischen Restaurants. Die Einwanderer die bereits vor vielen Jahren nach Peru eingewandert sind haben die peruanische Küche mitgeprägt.
Choquequirau
Noch ist diese Gegend nicht von vielen Touristen besucht, dies wird sich aber bestimmt in den nächsten Jahren ändern. Die Anlage von Choquequirau, eine der bedeutesten Ruinen der Inkas neben Machu Picchu ist von hier aus erreichbar. Zu Fuss oder mit Pferden gelangt man von Cachora in einem Tag zur Playa Rosalina am Rio Apurimac. Einen weiteren Tag braucht man zum archäologischen Komplex. Choquequirau unterteilt sich in 2 Wörter, Choque’s für GOLD und quirau WIEGE. Der Ort ist eine späte Gründung der Inkas. Der Ort war bis zur Zeit des spanischen Vizekönigs Toledo bewohnt. Seit 1988 finden Restaurierungsarbeiten statt bis heute sind diese noch im Gange, die Ruinenanlage ist viel grösser als Machu Picchu. Auf einer Fläche von 500 ha findet man zwei – dreistöckige Bauten aus Schiefersteinplatten, aber auch Paläste, Bewässerungskanäle und viele Terassenkonstruktionen.
Chalhuanca – Hotel Tambumayu Nach dem Mittagessen verlassen wir Abancay Richtung Chalhuanca, 125 km auf sehr guter Strasse erreichen wir unser Hotel wo wir übernachten werden. Seit dem Frühjahr 2007 ist das Hotel Tambumayu offen, vorher haben wir jeweils in Abancay übernachtet, da es bis nach Nasca keine gute Übernachtungsmöglichkeit gab. Das Hotel Tambumayu stellt alle Hotels aus Abancay in den Schatten und wird sind dem Ziel Nasca auch schon wieder 125 km näher. Die Besitzerfamilie kenne ich schon viele Jahre, sie betreiben seit vielen Jahren das bekannte Restaurant EL PORTON in Nasca. Das Hotel hat einen hohen Standart und eine hervorragende Küche. Wir geniessen dieses wunderschöne Hotel und seine Umgebung und freuen uns bereits wieder auf die Etappe nach Nasca am anderen Tag.
|
|
| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 14. Juni 2009 ) |
| < zurück | weiter > |
|---|
| Home |
| News: English |
| News: Deutsch |
| News: Espanol |
| Dokumente |
| Links |
| Kontakt |
| Suche |
| Gästebuch |
| Galerie |
| Impressum |